Samstag, 18.05. 21:00

 

NICHTS ist eine Band aus Düsseldorf, die 1981 gegründet wurde und Anfang der 80er – Jahre zu den wichtigsten Vertretern deNichts + Culkr Neuen Deutschen Welle gehörte. Die Musik der Band weist deutliche Punk-Einflüsse auf. Nach zwei erfolgreichen und einem weniger erfolgreichen Album trennte sich die Band 1983. 2009 wurde sie neu gegründet und spielt bis heute.
Die Musik ist eine Mischung zwischen Punkrock und Darkwave/Gothic und hat somit in beiden Szenen sowie unter NDW Fans einen sehr hohen Kultstatus und Bekanntheitsgrad.

 

 

 

Nichts + CulkÜber Machverhältnisse, Beziehungen und das kleine Unausgesprochene, zwischen Zeitlosigkeit und Zeitgeist: Die Band CULK veröffentlicht ihr selbstbetiteltes Debütalbum (Siluh Records).
Die junge Wiener Formation überrascht mit unerwartet schönen Spannungsmomenten und Melodiebrüchen – hin- und hergerissen zwischen meditativer Trance, aufgewühltem Sein und purer Ekstase. Verzerrte, kantige Gitarren, Rhythmuswiederholungen aus dem Hause Psychedelic Rock, 60er Jahre Nonchalance à la Velvet Underground treffen Spuren von Shoegaze und Post-Punk. Das Resultat: von einer kalten Decke eingewickelt zu werden – wohlig und trotzdem unbequem, einladend und trotzdem herausfordernd, zugänglich und trotzdem komplex. Ein ausgeklügeltes Album zum immer wieder Hören.

Zwischen den Walls of Sound, den lauten Gitarren und Klangwolken findet sich als Besonderheit der Band der bewusste Mix von englischsprachigen und deutschsprachigen Lyrics. Sprachliche Werkzeuge, die ganz bewusst so verwendet werden, mal konkreter und kälter, dann wieder runder und melodiöser. Ein stimmliches Ankämpfen gegen die Instrumente, das aber niemals gezwungen und bemüht klingt, sondern immer souverän und in Kontrolle bleibt. CULK kanalisieren das Aufeinanderprallen von Kontrasten absichtlich in ihrer Musik. Mit ihrem Album eröffnen sie musikalisch eine mysteriöse Welt mit einem Sound der hallt und spukt. Die surrenden und effektverzerrten Gitarren verbreiten eine dystopische Grundstimmung.

Mit dem vorliegenden Werk zeigen CULK eindrucksvoll warum sie als derzeit spannendster Newcomer- Act der Stadt gehandelt werden. Die Videos zu den Songs „Begierde/Scham“ und „Faust“ unterstreichen den unnahbaren aber doch verletzlichen Charakter noch, mit dem sich CULK von gegenwärtigen Indie-Acts deutlich abhebt.

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