Freitag, 4.10. 20.30

My Diligence / Djinn / SpoonheadMeine Damen und Herren, bitte öffnen Sie den Kragen, entfernen Sie Krawatten, scharfe Gegenstände und Zahnprothesen. Die Triebwerke sind gestartet, wir beginnen jetzt mit den Vorbereitungen zum Lift-off, dabei kann es zu vereinzelten Gehirnschmelzen kommen. Bei ernsten Gesundheitsproblemen (trockene Kehle, tanzende Füße, schwingende Körper) wenden Sie sich an Ihr kompetentes Thekenpersonal und: Keine Panik! Für wohlig-wirr wabernde Kopfverknotung sorgt heute:

My Diligence (alternativ-lastiges Stoner-Prog-Gebräu aus Belgien)
Heiliger Bimbam und bei den Göttern des Rock’n’Roll: da kommt was ganz dickes geflogen. Die Brüsseler Band hat den Ausstieg ihres Bassisten wohl als Kampfansage verstanden und ohne Tieftöner nicht ganz 40 Minuten voller Dauer-Power-Rock auf Band gepackt, irgendwo zwischen dem Melodie-verseuchten Stoner-Pop von Torche, den verspielten Abfahrten von Elder und den proggy Grooves von Karnivool. Was noch recht lässig groovend anfängt entwickelt sich schnell zum schweißgetränkten Breitbild-Cinema-Bubblegum-Rollercoaster, die Intensität in den gefassten Songs immer am Anschlag. Uff!
https://mydiligence.bandcamp.com
https://www.facebook.com/mydiligence

Djiin (Psychedelic-Harfen-Rock aus Frankreich)
Die Band aus Rennes besteht aus der sicher eher seltenen Besetzung einer elektrischen Harfe, Schlagzeug, Bass und Gitarre. Irgendwo zwischen schwerem Blues, Desert Rock der alten Schule, Stoner und Progressive Rock-Einschüben erobert die Band seit 2015 schon die Bühnen Europas und wusste auch bereits letztes Jahr in der Dorfschänke zu überzeugen. Welcome back!
https://djiin.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/djiin.theband/

spoonhead (fetter Schwurbel-Rock aus Ettlingen)
Das Portal steht offen. Tritt hindurch und lass dich fallen: Du kommst nie als derselbe zurück, zurück vom Planeten SPOONHEAD. Nach 12 Jahren gemeinsamer Bühnenerfahrung treten SPOONHEAD mit einer lässigen Konzentration auf die Bühne, die das Publikum sofort in den Traktorstrahl aufnimmt und in ein Paralleluniversum beamt. Der Mond wirft seinen Schatten auf die rhythmischen Kraterlandschaften, mit denen sich SPOONHEAD ihre Welt unterwerfen. An deren Südpol brechen sich die Farbenspiele und überziehen das bearbeitete Material mit Prismen aus brechenden Gitarren, die Atmosphäre ist hier dichter, weil der Bass alles zusammendrückt. Auf Planet SPOONHEAD dauert ein Minute 24 Stunden und umgekehrt, aber ein Song ist immer ein Song: Geradeheraus wie ein Längengrad, der vom Quecksilbermeer abhebt, um die Kryptonit-Kordilleren zu durchwandern und wieder auf seinem Normalnull zu landen.

>> alle Veranstaltungen in der *p8* sind von Mitgliedern und für Mitglieder des Panorama e.V.
Interessierte können bei uns eine Mitgliedschaft erwerben <<