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Stellungnahme zu sexuell- übergriffigem Verhalten innerhalb unseres Kollektivs

Im Folgenden möchten wir die Geschehnisse der letzten Monate in unserem Kollektiv transparent machen.

Triggerwarnung: Im vorliegenden Text thematisieren wir sexualisierte Gewalt. Wenn du dich bezüglich diesem Thema unwohl fühlst oder selbst von diesem Thema betroffen warst/ bist, überlege dir ob du dich gewappnet fühlst weiter zu lesen oder dir Unterstützung dazu holen möchtest.Solltest du Unterstützung brauchen, kannst du dich an Beratungsstellen wenden, die dich professionell unterstützen können, wie bespielsweise Wildwasser Karlsruhe (oder einer anderen Stadt, solltest du außerhalb von KA wohnen).

Im Sommer diesen Jahres wurde ein Fall von sexuell übergriffigem Verhalten innerhalb unseres Kollektivs, durch unser Mitglied T., bekannt. Zu dieser Zeit bestand in unserer Orgagruppe bereits ein Arbeitskreis (AK), welcher sich mit einem Hausverbotsprozess bezüglich eines übergriffigen Gastes beschäftigt hat. Nachdem eine Einzelperson aus dem AK von massiv übergriffigem Verhalten von T. Wind bekam, wurde dies innerhalb dieses AKs thematisiert. Es wurde bekannt, dass T., eine männliche Person aus unseren eigenen Reihen, sich gegenüber einer weiblichen Person, ebenfalls aus unseren Reihen, übergriffig verhalten hat. Daraufhin schlug dieser AK im Plenum ein sechsmonatiges Hausverbot für die gewaltausübende Person T. vor, welches auch beschlossen wurde. Die beschlossene „Maßnahme“ wurde von einigen im Nachhinein als unzureichend bemängelt. Auch kam es im Vorhinein zu Intransparenz und eher schlechter Kommunikation innerhalb des Kollektivs. Aus diesen Gründen schloss sich nun ein extra AK zusammen, der das Thema weiter behandeln sollte. Der AK bestand/ besteht, bezeichnender Weise, aus fünf Frauen* und einem Mann (Frauen*anteil: 80%). Fun Fact: Im Gegensatz dazu beträgt der Frauen*anteil im gesamten Kollektiv etwa 20%.
Dieser AK hat folgende Aufgaben übernommen:

Zusammentragen aller verfügbaren Informationen bezüglich T.s Verhalten, die bei Einzelpersonen des Kollektivs bekannt sind/ waren
Transparenz dieser innerhalb des Kollektivs herstellen
diskreter und akzeptierender Kontakt und Austausch mit (wie sich im Laufe des Prozesses herausstellte, mehreren) betroffenen Personen
Perspektive der betroffenen Personen in das Kollektiv tragen
Wie sich herausstellte, fiel einigen von uns schon vor dem Bekanntwerden der Übergriffe eine allgemeine „Macker-Attitüde“ sowie verbal übergriffiges Verhalten durch T. auf. So zum Beispiel unangemessenes Anmachen von Personen, wie auch Versuche sich darüber zu profilieren als P8-Mitglied bei Veranstaltungen aktiv zu sein. Allerdings haben wir es als Kollektivmitglieder versäumt dies in der gesamten Gruppe zu thematisieren. Es kam zu vereinzelten Ansprachen sowie einem Interventionsgespräch zwischen zwei Frauen aus dem Kollektiv und T. im Spätsommer. Dabei wurde er auf einzelne Verhaltensweisen angesprochen und ihm verschiedene Umgangsweisen nahegelegt (Therapie, Besuch eines AKs zu kritischer Männlichkeit). Weiterhin wurde die Ansage gemacht, sein Verhalten im Kollektiv zu thematisieren und einen Ausschluss vorzuschlagen, sollte er nicht merklich an seinem Verhalten arbeiten. Dies geschah jedoch weder koordiniert, noch transparent gegenüber den restlichen Kollektivmitgliedern. Auf geäußerte Kritik gab er sich vordergründig einsichtig und reflexiv. Wie erwähnt, stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass sich T. noch gegenüber weiteren Menschen, übergriffig verhalten hat.
Alle Übergriffe sind unterschiedliche Formen sexualiserter Gewalt. An dieser Stelle möchten wir als Kollektiv seine Taten weder aufzählen noch kommentieren. Jede Form sexualisierter Gewalt, egal ob durch Sprache oder (in-) direktes Verhalten, ist nicht zu rechtfertigen.

Für den AK hatte von Anfang an die Unterstützung der Betroffenen* sowie die Umsetzung schützender Maßnahmen, eine höhere Priorität als die unmittelbare Auseinandersetzung mit der übergriffigen Person. Der AK hat die Timeline der Ereignisse, bevor diese ins Kollektiv getragen wurden, den Betroffenen* zur Verfügung gestellt, mit der Option noch weitere Dinge zu ergänzen oder auch nichts weiter beizutragen. Hier ist es wichtig anzumerken, dass der Umgang und die Definition bezüglich der Übergriffe von den Betroffenen* ausgeht und von uns nicht zu hinterfragen ist. Um die betroffenen Personen*, innerhalb und außerhalb des Kollektivs, aus der Verantwortung zu nehmen, haben wir beschlossen T. auf unbestimmte Zeit aus dem Kollektiv, sowie von allen Veranstaltungen auszuschließen. Weiterhin hat der AK den (bekannten) Betroffenen* Gesprächangebote unterbreitet, sowie die Gründung von Unterstützer:innen Gruppen initiert. Diese Gruppen sollten dem Empowerment dienen, sowie die Aufarbeitung der Vorfälle unterstützen. Die Unterstützung ist dem AK leider nur in Teilen gelungen. Der AK konnte und kann die teils sehr unterschiedlichen, jedoch alle legitimen, Bedürfnisse der einzelnen Betroffenen* nicht vollumfänglich auffangen.

Wir als Kollektiv mussten uns eingestehen, dass wir trotz unseres Selbstverständnisses an vielen Stellen die Augen gegenüber einer übergriffigen Person verschlossen haben. Wir haben Warnsignale zum Teil übersehen oder ignoriert und uns darauf verlassen, dass wir uns gegenseitig, und auf unser Selbstverständnis, blind vertrauen könnten. Wir haben versäumt uns frühzeitig und gemeinsam auszutauschen sowie T. auf seine Macker- und Machtverhaltensweisen anzusprechen.
Einzelne von uns waren auch mit T. befreundet oder hingen außerhalb des p8- Kontextes mit ihm ab. Auch diese Beziehungen spielen in die Auseinandersetzung innerhalb des Kollektivs mit hinein. Einige aus unseren Reihen haben durch das Verschweigen ihres Wissens um die übergriffigen Verhaltensweisen Täterschutz betrieben.
Wir haben im Kollektiv seit Jahren versucht unsere (männlichen) Mitglieder für das Thema Sexismus/ Patriarchat/ sexualiserte Gewalt und toxische Männlichkeit zu sensibilisieren. Wir haben intern einen Workshop für unsere männlichen Mitglieder veranstaltet und es gab Intentionen einen internen AK zum Thema zu gründen. Auch haben wir mehrfach Versuche unternommen eine interne „Awareness- Struktur“ zu etablieren. Diese Ideen sind allerdings aus verschiedenen Gründen im Sande verlaufen. Diese Versäumnisse wurden uns durch die aktuelle Situation vor Augen geführt Dies können wir nicht rückgängig machen, dies wollen wir aber auch nicht verschweigen. Wir wollen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Situation und ihrer Vorgeschichte finden und Konsequenzen daraus ziehen. Wir wollen uns solidarisieren mit allen Betroffenen* und sie durch unser (Nicht-) Verhalten nicht noch einmal im Stich lassen.
Direkte Folge der Ereignisse muss sein, dass über sexualisierte Gewalt und Übergriffe gesprochen wird und so zum internen wie öffentlichen Thema des p8- Kollektivs werden. Unser Umgang bezüglich der Geschehnisse und des darausfolgenden Prozesses soll – auch für Menschen außerhalb des Kollektivs – transparent und nachvollziehbar sein. Es ist höchste Zeit, dass wir aus der aktuellen Geschichte und unserem (Nicht-) Verhalten innerhalb des Kollektivs Konsequenzen ziehen.
Wir wissen jedoch, dass es nichts bringt wenn wir uns jetzt große Ziele stecken, die sich im Nachhinein als bloße Worthülsen enttarnen. Wir wollen versuchen interne Strukturen aufzubauen und zu stärken, damit wir zukünftig ähnliche Situationen (früher) erkennen und verhindern können. Vor allem die Cis-Männer im Kollektiv müssen sich tiefer und kontinuierlich mit kritischer Männlichkeit/ ihrem eigenen Verhalten wie auch dem Verhalten ihrer männlichen Freunde, innerhalb und außerhalb des p8, auseinander setzen. Dies schließt neben der theoretischen auch die praktische Auseinandersetzung ein.
Boys – nicht nur im p8 – fangt gefälligst an selbstständig Aktivität zu entwickeln ohne dass Frauen, weiblich gelesene und non-binäre Personen euch erklären müssen, was ein angemessener Umgang ist!!!

Wir teilen die Auffassung, dass prinzipiell Jede:r in der Lage ist sich zu ändern. Daher können wir uns nur wünschen, dass T. sein Verhalten selbstständig, umfassend, privat wie auch politisch, reflektiert und aufarbeitet. Wir sehen es als unabdingbar an, dass er, sowie auch sein privates und subkulturelles Umfeld, sich nicht nur mit seinem übergriffigen Verhalten, sondern auch mit der dazugehörigen „bro- culture“ auseinandersetzt. Auch die zugrundeliegenden Strukturen der männlichen Sozialisation im Patriarchat müssen offen thematisiert und verstanden werden.

Ergänzende Anmerkung:
T. war bis zu seinem Rauswurf Mitglied der Band Scrvmp, mit der er auch bei uns in den Räumlichkeiten geprobt hat. An dieser Stelle möchten wir noch darauf eingehen, dass Scrvmp am 31.12.2020 ein Statement zu ihrer aktuellen Situation gepostet haben. Dort ging es u.a. um T.s Übergriffe und den daraus resultierenden Rauswurf. Dieses Statement ist mittlerweile jedoch von der Internetpräsenz der Band gelöscht. Hierzu müssen wir klarstellen, dass zwar (wie in der Vergangenheit auch T.) die weiteren (Ex-) Mitglieder der Band in unserem Kollektiv aktiv sind, wir jedoch als gesamtes p8 Kollektiv dieses Statement inhaltlich weder mitgetragen haben, noch dessen Inhalte teilen.

>> alle Veranstaltungen in der *p8* sind von Mitgliedern und für Mitglieder des Panorama e.V.
Interessierte können bei uns eine Mitgliedschaft erwerben <<

Es finden wieder Veranstaltungen in der P8 statt. Damit es allen gut geht und das hoffentlich auch so bleibt, gibt es bei Veranstaltungen folgendes zu beachten:

 

 

 

Damit schaffen wir es hoffentlich gemeinsam eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern und uns gegenseitig und vor allem Schwächere unterstützen.

Bleibt informiert, gesund und solidarisch.

 

*** P8 braucht Deine Unterstützung ***

Die notwendige Einshcränkungen des P8 zur Verlangsamung einer weiteren Ausbreitung des Corona/Covid 19-Virus hat für uns wie für alle anderen Kulturträger*innen erhebliche ökonomische Konsequenzen. Noch dazu müssen wir durch den Abriss des C-Areals Ende des Jahres umziehen, was uns nicht nur durch das kaum vorhandene Immobilienangebot in Karlsruhe,
sondern auch finanziell bis an die Grenzen belastet.
Kurzum, wir haben aktuell mit großen Herausforderungen zu tun und sind auf Eure Unterstützung und Solidarität angewiesen.

Langfristig helft ihr uns am meisten, wenn ihr eine Solidaritätsmitgliedschaft abschließt, mit der ihr, wenn ihr wollt, auch von einem vergünstigten Beitrag bei unseren Veranstaltungen profitiert.
Das Formular könnt ihr einfach als Foto oder Scan an uns mailen.

Ihr helft uns auch sehr mit einer Spende, einmalig oder regelmäßig hier (auch ohne Paypal-Konto möglich)

Wir sagen schon jetzt danke für die Unterstützung, Solidarität und das Teilen des Aufrufs.

– Eure P8-Crew –

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- Ankündigung -

Aufgrund der aktuellen Verbreitung des Corona / Covid 19 sagen wir alle Veranstaltungen bis mindestens 19. April im P8 ab. Wir hoffen sie alle zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können und halten Euch hier weiter auf dem Laufenden.

Wichtig ist aber jetzt vor allem, dass wir gemeinsam eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern und uns gegenseitig und vor allem Schwächere unterstützen.

Bleibt informiert, gesund und solidarisch.

 

*** P8 braucht Deine Unterstützung ***

Die notwendige Schließung des P8 zur Verlangsamung einer weiteren Ausbreitung des Corona/Covid 19-Virus hat für uns wie für alle anderen Kulturträger*innen erhebliche ökonomische Konsequenzen. Noch dazu müssen wir durch den Abriss des C-Areals Ende des Jahres umziehen, was uns nicht nur durch das kaum vorhandene Immobilienangebot in Karlsruhe,
sondern auch finanziell bis an die Grenzen belastet.
Kurzum, wir haben aktuell mit großen Herausforderungen zu tun und sind auf Eure Unterstützung und Solidarität angewiesen.

Langfristig helft ihr uns am meisten, wenn ihr eine Solidaritätsmitgliedschaft abschließt, mit der ihr, wenn ihr wollt, auch von einem vergünstigten Beitrag bei unseren Veranstaltungen profitiert.
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Panorama e.V. sucht neue Räumlichkeiten

support your local subculture***Panorama e.V. sucht neue Räumlichkeiten
Ab Ende 2020 muss die P8 den Bauarbeiten auf dem C- Areal in der Nordstadt weichen, weshalb wir ab sofort nach einer neuen, passenden Location in Karlsruhe suchen. Die Halle sollte mindestens 400 qm groß und gut an die ÖPNV angebunden sein. Lärmunempfindliche Nachbarschaft wäre von Vorteil.  Darin wollen wir auch diesmal Proberräume, Ateliers, Werkstätten und einen Veranstaltungsraum unter einem Dach vereinen. 
Falls die eine oder der andere also einen heißen Tipp für uns hat, wir freuen uns über jede Hilfe! 
Eure P8 Crew
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P8 erhält Auszeichnung für herausragendes Live-ProgrammDas P8 wurde mit dem #Applaus für sein herausragendes Live-Programm ausgezeichnet. Wir sind überwältigt und nutzen die Gelegenheit Euch allen herzlichen Dank für die Unterstützung in den letzten Jahren zu sagen. Wir geben weiter unser Bestes. Gratulation auch an den Jazzclub Karlsruhe und alle anderen ausgezeichneten Clubs. http://news.initiative-musik.de/m/7194648/

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Interview | P8 – Ein neues soziokulturelles Zentrum in der Nordstadt

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Vergangenes Wochenende hat in der in der Karlsruher Nordstadt das P8 eröffnet. Von der Haltestelle an der dualen Hochschule gelangt man in ein paar Minütchen zu einem Gewerbegebiet, auf dem ich nach kurzem orientierungslosen Herumlaufen eine Halle finde. Draußen im Hof sitzen Menschen und grillen, drinnen ist noch leer – aber es gibt einiges interessantes zu entdecken: Eine Bar, eine Bühne, ein Tonstudio, ein halbfertiger Kletterraum, ein Proberaum… Diese Halle in der Pennsylvania Straße 8 ist seit kurzem die Heimat des Vereins, der auch schon die Halle14 im Rheinhafen betrieben hat. Dass die Halle14 schließen musste war sehr schade, aber umso schöner ist es jetzt, dass es mit dem P8 nun einen würdigen Nachfolger gibt. Boah, der im Vorstand des Vereins tätig ist, hat sich für mich Zeit genommen und erzählt, wieso es mit der Halle14 zu Ende ging, was in der neuen Location alles geplant ist und welcher Verein hinter dem Projekt steckt.
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Halle 14 jetzt P8

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Ein Bebauungsplan von 1986, der die kulturelle Nutzung im Industriegebiet Rheinhafen untersagt, fehlende Fluchtwege und die letztendlich wenig Hoffnung machenden Gespräche mit dem Bauordnungs-, Stadtplanungs- und Kulturamt hatten vor fast drei Jahren zum Aus für die Halle 14, einer der wenigen noch vorhandenen Oasen für unabhängige Kultur in Karlsruhe, geführt. Nun hat der Betreiber, der Verein „Panorama e.V.“, in der ehemals vom amerikanischen Militär genutzten westlichen Nordstadt auf dem C-Areal neue Räume gefunden. „Seit etwa zweieinhalb Jahren sind wir auf der Suche und haben uns einige Objekte angeschaut“, sagt #F#Florian Kaufmann#F# dazu. „Bei zwei bis dreien sind wir in ernsthafte Gespräche mit den Vermietern getreten. Diese haben sich aber aus verschiedenen Gründen zerschlagen. Das jetzige Objekt haben wir beim Vorbeigehen entdeckt. Wir hatten vorher schon bei zwei Objekten auf dem C-Areal Gespräche geführt. Wir freuen uns sehr endlich etwas gefunden zu haben, da es in Karlsruhe insbesondere für kulturelle Nutzung unglaublich schwer ist, geeignete Objekte zu finden. Wir haben jetzt einen Vertrag bis Ende 2018, der verlängert werden kann, wenn sich die geplanten Baumaßnahmen auf dem C-Areal verzögern.“ Das bisherige Konzept eines soziokulturellen Zentrums aus Ateliers, Proberäume, Werkstätten und eines Vereinsraums soll fortgeführt werden, so Florian Kaufmann weiter: „Uns geht es ja vor allem um die Förderung unkommerzieller und junger/unbekannter Kunst und Kultur. Trotz der deutlich höheren Miete halten wir daran fest. In den wenigen Wochen seit der Anmietung haben wir schon sehr viele Rückmeldungen aus der freien Kulturszene in Karlsruhe bekommen. Das freut uns sehr und zeigt uns, wie sehr Karlsruhe so ein Projekt braucht.“

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Ausgerechnet während die Hochkultur übers Sparpaket lamentiert, investiert die Subkultur in ein neues Zentrum!

Der Verein Panorama hat nach drei Jahren frustrierender Suche das Nachfolgeobjekt für die Halle 14 aufgetan. Wegen (schließbarer) Sicherheitslücken, vor allem aber einem antiquierten Bebauungsplan von anno 1986, wonach eine kulturelle Nutzung im Industriegebiet Rheinhafen untersagt ist, mussten Florian Kaufmann und seine Mitstreiter im März 2014 dichtmachen. Seit der Eröffnung am 11.6. bietet eine alte Schreinerei auf dem Kasernengelände in der Nordstadt dem P8 (was verkürzt für Pennsylvaniastr. 8 steht, www.p-acht.org, www.facebook.com/p8karlsruhe) über 400 Quadratmeter Platz für Ateliers und Werkstätten, einen Bandprobe- und einen Veranstaltungsraum. Bis Ende 2018 läuft der befristete Mietvertrag mit der GEM-Ingenieurgesellschaft, die dann östlich des Alten Flugplatzes, auf dem so genannten C-Areal, anstelle der ausgedienten Ami-Bestandsbauten einen neuen Stadtteil hochziehen will… Fixe Dates bis dato sind u.a. das Sommerfest im Hof (3.9.), „Zehn Jahre K-Gruppe“ (14.10.) und die „Backbite-Label-Party“ (15.10.).

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Halle14p8-neue-halle14 – An neuem Ort
Nach mehr als drei Jahren war unsere Suche nach neuen Räumlichkeiten endlich erfolgreich.
Ab Juni eröffnen wir in Karlsruhe unsere neue Halle, die neben Ateliers, Proberäumen und Werkstätten auch wieder einen Vereinsraum für Veranstaltungen haben wird.

Wenn Du Räume für ein Konzert oder eine andere kulturelle Veranstaltung in Karlsruhe suchst, melde Dich bei uns
(Facebook oder panoramaev@yahoo.de).

Mehr in Kürze…

Wir freuen uns auf Euch.

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