Übersicht


Sonntag, 1.9.2019 20 Uhr

Samstag, 14.9.2019 ab 15Uhr

Sonntag, 22.09.2019 20h

Sonntag, 29.09.2019 20h

Mittwoch, 02.10.2019 20h

Donnerstag, 10.10.2019 20h

Samstag, 16.11.2019 20h




Details


Sonntag, 1.9.2019 20 Uhr

Keine Fotobeschreibung verfügbar.RADARE // Post Ambient // GER
radare.bandcamp.com

GHOST BAG // Singer-Songwriter // NL
adagio830-records.bandcamp.com/album/s-t-4

>> alle Veranstaltungen in der *p8* sind von Mitgliedern und für Mitglieder des Panorama e.V.
Interessierte können bei uns eine Mitgliedschaft erwerben <<

Samstag, 14.9.2019 ab 15Uhr

P8-Sommer/Herbstfest

Wir feiern den Sommer und den Herbst.
Open Air, Essen, Trinken, Infos.
Teile des Erlöses gehen an die Sea Watch 3.
https://sea-watch.org/das-projekt/sea-watch-3/
Es spielen für uns:
Mal Élevé (Ex Irie Révoltes) https://www.facebook.com/maleleve/
The Incredible Herrengedeck (Berlin, Molli & Korn Chansonpunk)
http://herrengedeck.org/
War with the Newts (Berlin, Moshpit HC Punk) https://wwtn.band/
Alien Fight Club (Bonn, Punkrock) http://alienfightclub.de/
Thee Irma & Louise (Bern, DIY Garage) https://theeirmalouise.com/
Candy (KA, Glitterplüschpunk)
InDecision (KA, Darkwave 80s) http://indecision.de/
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Sonntag, 22.09.2019 20h

Half Girl + Shitney BeersJulie Miess (Britta), Vera Kropf (Luise Pop), Anna-Leena Lutz (Die Heiterkeit) und Gwendolin Tägert (Mondo Fumatore) sind zusammen Half Girl, Berlins unheimlichste All Girl Super Group.
Mit Melodien, eingängig und schön wie in den Sechzigern, aber doppelt so schnell und doppelt so hart, erzählen Half Girl vom Monströsen und der Schönheit des Normbruchs. Herzergreifend lustiger Sixties Garagenmetal, finster-smarter Singalong Punkrock, Easy Industrial – Rockismus wird gefeiert und dann feierlich gekillt. Alle Kinder der Nacht sind eingeladen, das schwarze Fell zu bürsten, die Goldzähne zu wetzen und Half Girl in die Dunkelheit zu folgen.

Support kommt von der lieben Shitney Beers

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Sonntag, 29.09.2019 20h

Penelope Isles (UK) + Skinny PeachesDie dreamy alt-Pop-Band Penelope Isles mit Folk und Postrock -Einflüssen um Lily und Jack Wolter von der Isle of Man ist eine wirklich beeindruckende Liveband. Ihre Harmoniegesänge und eleganten Melodieläufe und Dynamiken bringen jeden Raum zum Flirren.
Im Frühjahr erschien ihr Debütalbum bei Bella Union.
Gerade waren sie als Support für The Magic Numbers auf UK-Tour und haben auch schon vor Clap Your Hands Say Yeah, British Sea Power, Twin Peaks und Fear Of Men gespielt.

Support kommt von den krassen Skinny Peaches.

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Mittwoch, 02.10.2019 20h

Liebe Leute,
alle, die sicher gehen wollen, einen Platz beim Konzert zu bekommen, können sich vorab an folgenden Stellen einen Gutschein sichern:

Stephanus-Buchhandlung, Herrenstr. 34, Karlsruhe
Studio Eins Plattenladen, Karlstr. 85, Karlsruhe

Einheizfeier im P8!

Die Goldenen Zitronen + TrafoHaltung zeigen gilt heute als zentrales Merkel für politische Popkultur. Waren wir da nicht schon einmal weiter? Fanden wird nicht irgendwann mal bloß Haltung zeigen zu ausgelutscht? Zu ausbeutbar, zu umdeutbar in ein Just-Do-It-Rebellentum? Heute, wo sie selbst im tropischen Brasilien, einst Traumland der Globalisierungskritiker_innen, einen Rechtsradikalen zum Präsidenten wählen, greifen wir wieder instinktiv in die Schublade, dahin, wo die guten alten Haltungen lagern. Und die bewährten Genres gleich daneben. Wir halten sie vor uns her wie Schutzschilde. Bella Ciao –komm, wir wärmen uns am alten Partisanenlied! Komm, wir singen Antifa-Stadionpunkrock wie früher! Rebellischer Reggae und Hiphop, hoch die Faust, da wissen wir wenigstens, wo wir dran sind. Ein verrauchtes Honky-Tonk-Piano erklingt: „Komm Joe, mach die Musik von damals nach!“ So heißt es in Brecht’s Dreigroschenoper, die Goldenen Zitronen zitieren das. Schon auf einer ihrer früheren Platten (ich weiß nicht mehr welche) haben sie sich beschwert, warum es immer „Nazis raus!“ heißt, wo doch jeder weiß, dass die Nazis hierher gehören.So sind die Goldies. Immer voll drauf mit den Waffen der Kritik. Sezieren, aufspießen, Widersprüche polieren. Nörgel, nörgel, mecker mecker. Vielleicht sind die Goldies nach wie vor eine Punkband, aber wenn dem so ist, dann ist Punk eine Haltung, die Haltungen (musikalische, inhaltliche) sucht, die es noch nicht gibt. Bei den vergangenen Platten war diese Suche gerne ein kollektives Unterfangen, die Songs entstanden in Jams und gemeinsamen Debatten. Auf „More Than a Feeling“ sind die Goldenen Zitronen arbeitsteiliger vorgegangen, eher so wie zeitgenössische Hiphop-Produktionen entstehen. Acid, DAF, Ernst Busch, Kendrick Lamar, Punkrock, Störgeräusche, Experimente mit Sequencer und Drummachines: Die Goldies äußern sich immer so, wie es bisher niemand gemacht hat, musikalisch und inhaltlich. Sieinteressieren sich für „das schwer Benennbare“, wie es in „Die alte Kaufmannsstadt, Juni 2017“ heißt, ein Stück, das die Geschichte des G20-Spektakels in Hamburg erzählt. Die Goldenen Zitronen haben während der G20-Proteste zur Eröffnung der linksautonomen „Welcome to Hell“-Demo gespielt. Denn „the wealth of the few is hell to the others“, so erklären sie es, ohne sich die Kritik der „Rollenfestspiele“ zu versagen: „Wie meist bei solchen Anlässen war nicht klar ob diejenigen, die hier diesen Kampf in symbolträchtigen Bildern ausagierten auch wirklich verständlich sind für die Verdammten dieser Erde,für die sie bei solchen Anlässen ja immer zu sprechen glauben / Die Gesichter die man hinter den schwarzen Kapuzen und Sonnenbrillen sehen konnte waren weiß und meistens männlich.“ Die Gesichter der Goldenen Zitronen sind auch weiß und meistens männlich, aber immerhin ziehen sie sich ab und an mal die Schuhe von anderen Leuten an. Wie zum Beispiel in „Es nervt“, mitgeschrieben und gesungen aus der Perspektive einer schwarzen Person, die das Verhalten weißer Linker reflektiert, im Original ein Stück von Schwabinggrad Ballett & Arrivati, deren Sängerin Latoya Manly-Spain hier als Gast singt: „Wir, das edle Objekt of your projections, Protagonistinnen euer Schlachtengemälde / Solange wir nicht das Falsche sagen und euchenttäuschen mit falschen Vorwürfen und Undankbarkeit“.“Ohlalalala“ singen die Goldies auch, aber dann gleich: „Sehe ich Dunkles hinter deiner Tür / Ich bin da, ich helfe dir“. Spielt „Nützliche Katastrophen“ im Kopf von Caligula? In dem von Björn Höcke oder Viktor Orban?oder von Boris Johnson ? Geht’s hier um die tot geglaubte Wiederkehr von populistischer Feindbildproduktion zum machtpolitischen Selbstzweck?Oder seh‘ ich mich noch auch ganz gerne in der Trotzdem-alles-im-Griff-Rolle? Diese beunruhigende Gewissheit, dass das Private politisch ist, liegt oft unter den Texten der Goldenen Zitronen. „Ich weiß jetzt das du Angst hast vor Veränderung / Obwohl du gern nach Teneriffa fliegst“, heißt es in „Bleib bei mir“ (feat. Sophia Kennedy). More than a feeling eben. Selbst ein retro-und funmäßig daherkommender Song wie „Das war unsere BRD“ bringt einen ganz schön zum Grübeln: „Aufkleber, die die Gesinnung klären“, „Polizisten im Safarilook“, weißt du noch, Schatz? Aber waren wir damals besser dran? Was heißt überhaupt „Wir“? „More than a Feeling“ ist nicht zuletzt auch eine Sammlung von verzweifelten Spottliedern, also Songs, bei denen du nicht recht weißt, ob nicht die Verzweiflung über das Verspotteteden Spott noch durchdringen lässt. Wie in „Mauer bauen“ zum Beispiel, wo sich die Goldies fragen, was eigentlich mit „Volk“ gemeint ist: „Meinen sie damit, dass sie um die Nasen die sie tragen wollen, dass sie um die Musik die sie hören wollen, um die Autos die sie fahren wollen, um die Schweine die sie essen wollen, um die Schritte die sie marschieren wollen etwas herum bauen wollen, um nur „ihr wir“ sein zu können?“ Irre ich mich, oder gab es je auf einem Album der Hamburger Band so viele „Hä?“, „What?“ oder „Was?“-artige Ausrufe gleich im Eröffnungsstück „Katakombe“? Nicht immer gleich die Haltung aus dem Schrank holen. Erstmal verstehen wollen, was eigentlich abgeht.
Christoph Twickel, November 2018

Trafo -> die moderne Partyband aus der Mittelschicht

Trafo sind drei Bekannte aus Hassloch, die ihr Motto “100% Rock” mit Leben füllen. Handgemachter, gitarrendominierter Coverrock aus vier Jahrzehnten, mit Klassikern von Trafo, Trafo, Trafo oder Trafo begeistern das Rockpublikum der Region bereits seit 2018. Dazu kommen Songs die man nicht an jeder Ecke hört. Kein Wunder, verfügen doch alle Bandmitglieder über jahrelange Erfahrung in teilweise sehr, sehr namhaften Bands und scheuen sich nicht, musikalisch heiße Eisen anzufassen und virtuose Gitarrensoli mit schwierigen Arrangements zu paaren bzw. verschmelzen zu lassen und zu fusionieren auch…Diese musikalische Bandbreite wird möglich, weil gleich drei Sänger zu Verfügung stehen. Mitgesungen und mitgefeiert wird bei jeder Musikrichtung, wie alle bezeugen können, die die Band auf ihren zahlreichen Auftritten z.B. im Eckstübel in Steinweiler gesehen haben – denn hier wird mit Spaß und Herzblut und Spaß zu Werke gegangen. Auch der ein oder andere Gänsehautmoment bleibt nicht aus, etwa wenn die glasklare Gitarrenlinie der Trafo den Raum füllen. Und was wäre ein Rockshow von Trafo ohne ein paar Kracher von Trafo? Wie gesagt: 110% Rock!

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Donnerstag, 10.10.2019 20h

Liebe Leute,
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Stephanus-Buchhandlung, Herrenstr. 34, Karlsruhe
Studio Eins Plattenladen, Karlstr. 85, Karlsruhe

Stereo TotalDas Monster rasselt mit den Ketten und erhebt sein mächtiges Haupt: Stereo Total gehen auf Tour. Mit ihrer neuen Platte «Ah! Quel Cinéma!» haben die Antidiva Françoise Cactus und Antimultiinstrumentalist Brezel Göring nicht nur musikalisch mindestens 2 Ausrufezeichen gesetzt, sondern auch für jede Lichtschattierung zwischen hell und unterbelichtet den passenden Ohrwurm im Karton. Musikfreunde aufgepasst: Diese Band rollt nicht über Beethoven, sondern sie knallt von der Decke auf ihn runter. Die neue Platte „Ah! Quel Cinéma!“ ist im Juli bei Tapete Records erschienen.

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Samstag, 16.11.2019 20h

Liebe Leute,
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Stephanus-Buchhandlung, Herrenstr. 34, Karlsruhe
Studio Eins Plattenladen, Karlstr. 85, Karlsruhe

EA80 + Klotzs + CuntroachesEA80 (Punk)
CUNTROACHES (Noisepunk)
KLOTZS (Punk)

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